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Meine Sicht der Dinge ...

"Warum ist eine Tasse nützlich?    -   Weil sie leer ist."

Bruce Lee

Das heißt, Sie bekommen nicht NICHTS, sondern etwas das Ihnen nützt.

Jedes Projekt ist individuell. Der Weg zum Ziel nie gerade und nie weich, wie der Weg auf der Titelseite. Der einfache, der gerade Weg ist verlockend. Wer den einfachen Weg sucht, kommt nie an. Jedes Hindernis wird zu einem Umweg, kein Hindernis wird gebührend berücksichtigt, keine Lehren daraus gezogen, kein neuer Weg gesucht. Der Weg zum Ziel ist nie einfach.

"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."

"Die Weissen haben die Uhren, wir haben die Zeit."

Afrikanische Sprichwörter

Eine gehörige Portion Entschleunigung in unserer hektischen Zeit ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit. Aber nicht falsch verstehen: Entschleunigung hat nichts mit Faulheit, Trägheit oder Müßiggang zu tun, sondern vielmehr damit, Dinge in Ruhe zu durchdenken (Unterschied zu "überdenken" und "bedenken"). Das erfordert zunächst einmal Zeit. Ich bin kein Baumfäller, der sein Sägeblatt nicht gegen ein scharfes tauscht, nur weil er noch "so viele" Bäume zu fällen hat. Denken, vereinfachen, konsequent handeln. Entschleunigung ist kein Selbstszweck, sondern dient dazu den Dingen ihren umfassenden Sinn zu geben.

Oder haben Sie schon einmal Weihnachtsplätzchen in der halben Zeit bei 400 Grad Celsius backen wollen ? Warum sollen dann Projekte schneller laufen ?

Dinge brauchen Ihre Zeit. Gute Dinge brauchen mehr Zeit.

"An sich ist nichts weder gut noch böse. Erst das Denken macht es dazu."
William Shakespeare

Viele Menschen halten das was sie "Wirklichkeit" nennen, für die "reale" Wirklichkeit oder glauben an die "Wirklichkeit" von denen eine große Anzahl Menschen glaubt, es sei die "Wirklichkeit". Und so führt die eigene subjektive Einstellung in die Irre und führt immer zu Mißverständnissen.

Um den Gegenüber jedoch zu verstehen, seine Sicht der Welt zu verstehen, hilft es nichts zu diskutieren. Diskutieren endet erfahrungsgemäß damit, dass eine Partei nachgibt (warum auch immer) und (meistens) unzufrieden ist (auch wenn es nach außen hin nicht kommuniziert wird).

Die Grundsatzfrage des Dialogs ist: Was tust Du da, und wie kommst Du dazu, das … so zu verstehen, wie Du es tust? Der so geführte Dialog, geprägt von gegenseitigem Respekt, Unvoreingenommenheit und vorbehaltlose Akzeptanz des Anderen, erlaubt es allen Beteiligten ihre Ansichten und Grundhaltung, ihre Sicht der Dinge, offen zu legen. So entsteht ein gegenseitiges Verstehen welches die Grundlage für verbindliche Abmachungen und Entscheidungen mit hoher Akzeptanz ist.

"Ich wünsche mir die Kraft, die Dinge zu verändern, die ich ändern kann und die Gelassenheit, die Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden."
Seneca

In diesem Sinne......